Artikel-Schlagworte: „Christiane Küchenhof“

Initiative scheitert vor Gericht

Freitag, 27. Januar 2012

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Schenefelder Tageblatts und der Autorin Katy Krause

SCHENEFELD. Der Krimi ums Schenefelder Bürgerbegehren ist entschieden: Das Verwaltungsgericht in Schleswig sieht keine Notwendigkeit einzuschreiten und ließ die geplante Abstimmung über den Flächennutzungsplan in der gestrigen Ratsversammlung zu.

Die Politik atmete auf, im Rathaus machte sich Erleichterung breit. Trotz der Niederlage war aber auch bei den Mitgliedern der Bürgerinitiative (BI) “Wohnqualität im Grünen” von Resignation keine Spur. “Diese Schlacht ist verloren gegangen, aber der Krieg nicht. Wir haben die Pflicht, im Sinne der 2538 Menschen, die unser Bürgerbegehren unterschrieben haben, alles auszureizen”, erklärte BI-Mitglied Heinz Grabert, der für den Erhalt der Landschaftsschutzflächen kämpft.

Stadtverwaltung spart am Service

Mittwoch, 18. Januar 2012

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Schenefelder Tageblatts und der Autorin Katy Krause

SCHENEFELD. Den ersten Schock nach dem Sparhammer im Finanzausschuss hat Bürgermeisterin Christiane Küchenhof (SPD) überwunden, ihre Sprache hat sie wiedergefunden. Und wie. Ungewohnt deutlich geht die Rathauschefin die Politiker an, wirft ihnen Kommunikationsprobleme vor und hält ihnen entgegen, erst alles in den Fachausschüssen einstimmig durchgewunken und einige Wochen später die Beschlüsse wieder einkassiert zu haben. “Der Weg war falsch. So hätte das nicht laufen dürfen”, ärgert sich Küchenhof. Der Kuschelkurs zwischen Politik und Verwaltung ist vorbei: Während die eine Seite von politischen Wadenbeißern spricht, hält die andere Seite Küchenhof vor, während der wichtigen Haushaltsdebatte in den Urlaub geflüchtet zu sein.

Einen Aspekt besonders beleuchten

Samstag, 14. Januar 2012

MdR Frank Lange wundert sich über die Leichtigkeit, mit der die Verwaltung sich alles genehmigen und die Bürger dafür mit höheren Steuern und Abgaben belasten will. Eines jedoch findet er besonders kurios… und bei der SPD wundert ihn gar nichts mehr.

In ihrem heutigen Artikel Das Geld regiert jetzt in Schenefeld zitiert die Journalistin Katy Krause unsere Bürgermeisterin. Aber mit der Erinnerung ist es so eine Sache.

Das Geld regiert jetzt in Schenefeld

Samstag, 14. Januar 2012

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Schenefelder Tageblatts und der Autorin Katy Krause

SCHENEFELD. Das war ein schwarzer Tag für die SPD und ein Schock für die Stadtverwaltung. Am Donnerstagabend bekamen sie überraschend zu spüren, dass sich in Schenefeld der politische Wind gedreht hat. CDU und OfS drückten überraschend mit einer Stimme Mehrheit von der FDP eine Streichliste durch, die es in sich hatte. Ob Kultur- oder Sportförderung, Seniorenarbeit, VHS, Stadtbücherei, Schulen, Kitas, JUKS, Verwaltung, Grünpflege, Abfallbeseitigung – mit ihrem strengen Sparplan machten die Christdemokraten vor nichts halt, nicht mal vor ihren eigenen Sitzungsgeldern.

So einfach ist das leider nicht

Mittwoch, 19. Oktober 2011

MdR Frank Lange antwortet auf Anwürfe in der heutigen Ausgabe des Schenefelder Tageblatts im Zusammenhang mit der jüngsten Besetzung der Fachbereichsleitung II im Schenefelder Rathaus.

Das Top-Trio im Rathaus versucht mit seinen Äußerungen in der heutigen Ausgabe des Schenefelder Tageblatts, die Fehler und Ungeschicklichkeiten rund um die Besetzung der Leiter-Funktion des Fachbereiches für Öffentliche Sicherheit, Jugend, Bildung und Soziales herunterzuspielen und als “unsachliche und ungerechte Vorwürfe eines Einzelnen” darzustellen. Mit dem “Einzelnen” bin wahrscheinlich ich gemeint. Die Sachlichkeit und Richtigkeit meiner “Vorwürfe” – besser Fragen und Kritik – bleibt aber nachvollziehbar richtig – siehe:

61 Jahre alter Berliner wird Melf Kaysers Nachfolger

Freitag, 12. August 2011

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Schenefelder Boten

Kontroverse Personaldiskussion im Hauptausschuss

Mitten in den Wahlkampf von Bürgermeister-Kandidatin Christiane Küchenhof hinein sorgt eine Personalentscheidung des Schenefelder Hauptausschusses für Aufregung in der Öffentlichkeit. In nichtöffentlicher Diskussion sprach sich der Hauptausschuss, wie zu erfahren ist, im nichtöffentlichen Teil seiner letzten Sitzung dafür aus, die durch den Wechsel von Melf Kayser auf den Sessel des Büroleitenden Beamten freigewordene Stelle des Leiters für Öffentliche Sicherheit, Jugend, Bildung und Sozialse mit einem 61 Jahre alten ehemaligen Bezirksstadtrat in Berlin-Spandau zu besetzen. Für den externen Bewerber Axel Hedergott (SPD) stimmten im Schenefelder Hauptausschuss alle Vertreter von SPD und FDP. CDU und OfS wurden überstimmt. Auf die Frage unserer Zeitung, ob die CDU geschlossen gegen Hedergott gestimmt habe, antwortete der CDU-Ratsherr und Pressesprecher Frank Lange: “Von der CDU hat keiner für Hedergott gestimmt.”

Eine Fehlentscheidung zieht Kreise

Mittwoch, 10. August 2011

Dieser Fall hat wohl so ziemlich alles, was einen politischen Klassiker ausmacht. Ein unerwartetes Lehrstück über eine katastrophale Fehlentscheidung, anschließende Weitergabe vertraulicher Informationen an die Presse und – um zu retten, was noch zu retten ist – billige Propaganda in einem Gemisch aus vagen Anspielungen und Hinweisen auf Nebenkriegsschauplätze, die nichts mit der Sache zu tun haben: der Fall Hedergott. Eine Antwort von Frank Lange an Frank Grünberg.

Frank Grünberg ist kein Unbekannter in Schenefeld. SPD-Fraktionsvorstand, SPD-Ortsvereinsvorstand und Mitglied im Ausschuss für Finanzen. Das hört sich seriös an und man würde zunächst denken, der Mann wüsste, wovon er redet. Umso mehr muss es verwundern, wenn Frank Grünberg in blindem Kadavergehorsam eine SPD-Fehlentscheidung und die SPD-Bürgermeisterin verteidigt – und dies mit einer geradezu lächerlichen Argumentation.