Archiv für die Kategorie „Stadtentwicklung & Umwelt“

Die alte Post ist voller Rost

Mittwoch, 10. August 2011

MdR Hans-Detlef Engel hat eine klare Meinung zum potentiellen Erwerb des alten Postgebäudes im Heisterweg.

“Die alte Post ist voller Rost“ – diese Überschrift ist mir eingefallen, nachdem ich Gelegenheit hatte, das ehemalige Postamt gegenüber vom Rathaus von innen und außen näher in Augenschein zu nehmen. Denn vor kurzem gab es einen Besichtigungstermin für Politik und Verwaltung, weil das Gebäude und das dazugehörige Grundstück verkauft werden sollen. Nachfolgend meine ganz persönlichen Erkenntnisse.

Das Gebäude – es wurde in den 70er Jahren errichtet – hat alle diejenigen Mängel, die eine baldige Nutzung für die Stadt ohne erhebliche Investitionen unmöglich machen.

„Bürgerwiese? Nein danke.“ oder: Wo waren die Herren Pfitzner und Hahn, als die Bürgerwiese beraten und beschlossen wurde?

Freitag, 15. April 2011

Seit einigen Wochen stehen die Herren Pfitzner und Hahn mit Ständen auf dem Wochenmarkt und im Stadtzentrum, um Unterschriften gegen die beschlossene Bürgerwiese zu sammeln. Sie verwechseln vielfach Fakten und Fiktion. Ihre wahren Motive bleiben im Dunkeln.

Die Idee, die Wiese an der Straße Achter de Weiden in eine Bürgerwiese umzuwandeln, ist bereits einige Jahre alt. Sie ist eine sehr gute Alternative zu einem Sportplatz, der eingezäunt und abgeschlossen nur von Fußballspielern betreten werden dürfte. Einen solch abgeschirmten Sportplatz konnten wir uns für dieses dicht bebaute Gebiet nicht vorstellen.

Zur Bürgerinitiative „Wohnqualität im Grünen“

Montag, 28. März 2011

MdR Frank Lange mag nicht länger schweigen – zu sehr stört es ihn, wenn der Erhalt eigener Privilegien als Engagement für die Stadt verkauft wird.

Die Bürgerinitiative „Wohnqualität im Grünen“ hat hehre Ziele formuliert und hohe moralische Ansprüche erhoben. Es ist aber doch verwunderlich, dass die Herren Grabert und von Anken, die schon lange in Schenefeld wohnen, sich erst zu Wort gemeldet haben, als sich vor Ihrer Haustür etwas verändern sollte. Beide haben nämlich ihr Haus direkt am Landschaftsschutzgebiet.

Politik wirft BIH Vertragsbruch vor

Samstag, 12. Februar 2011

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Schenefelder Tageblatt und der Autorin, Frau Katy Krause

12. Februar 2011 | 00:20 Uhr | von Katy Krause

SCHENEFELD. Zum ersten Mal im Fall der Erweiterung des “Stadtzentrums” waren sich Schenefelds Parteien einig: Sie wurden hintergangen und betrogen – und zwar von der Berliner Immobilien Holding (BIH). Als Betreiber des Centers hatte die BIH der Politik vor knapp zwei Jahren bei Häppchen ein Konzept serviert, das mit knappen Mehrheit von SPD und FDP gegen den Widerstand von CDU und OfS bis jetzt getragen wird. Ein Konzept, das 4700 Quadratmeter zusätzliche Verkaufsfläche an Stelle der bisherigen Parkpalette sowie den Bau eines neuen Parkhauses mit weiteren Stellplätzen vorsieht. Beziehungsweise sah.

Eine merkwürdige Vorstellung von vertrauensvoller Zusammenarbeit

Freitag, 4. Februar 2011

Wenn blindes Vertrauen großen Schaden anrichtet

In der gestrigen Sitzung der Ratsversammlung spricht Frau Küchenhof (SPD) von vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Leuten von der BIH-Gruppe mbH und muss dann eingestehen, dass sie von der Abberufung des bisherigen Centermanagers Bleis völlig überrascht war. Diese Entwicklung ist schon interessant, denn immerhin wird Herr Bleis mit seiner Firma Bleis Management GmbH explizit in dem städtebaulichen Vertrag als Vertragspartner der Stadt Schenefeld benannt.

“Ich habe Angst um meine Existenz”

Samstag, 22. Januar 2011

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Schenefelder Tageblatt und der Autorin, Frau Katy Krause

22. Januar 2011 | von Katy Krause

“Wenn es so weiter geht, sind wir nicht mehr lange hier”, macht sich Dirk Ciunis, Inhaber von Mobilcom-Debitel große Sorgen. Er beklagt einen Umsatzrückgang von 30 Prozent seit Baubeginn.

SCHENEFELD. Katastrophe – das Wort hört man am häufigsten, wenn man derzeit die Geschäftsleute im “Stadtzentrum” nach ihren Umsätzen, der Stimmung oder nach der Parkplatzsituation befragt. Dabei rattern doch draußen endlich die Motoren der Bagger, die riesige Stücke aus der alten Parkpalette reißen und damit die ersehnte Center-Erweiterung vorantreiben. Drinnen ist es aber umso ruhiger. Die Kunden bleiben weg. Das Problem sind die Parkplätze. Durch den Abriss stehen derzeit nur die Hälfte der 1076 Stellflächen zur Verfügung (wir berichteten). Die Sucherei nervt die Komfort gewohnten Shopper. Das bekommen die Geschäftsinhaber hart zu spüren.

Mieter im “Stadtzentrum” sind sauer

Donnerstag, 20. Januar 2011

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Schenefelder Tageblatt und der Autorin, Frau Katy Krause

20. Januar 2011 | von Katy Krause

SCHENEFELD. Während die einen über D-Mark-Posse und Parkplatz-Pannen noch lachen können, ist den Geschäftsinhabern im “Stadtzentrum” zum Weinen zumute. Die Stimmung ist angesichts des chaotischen Bauauftakts zur ersehnten Erweiterung des Centers am Tiefpunkt angelangt.

Wie berichtet, fallen durch den Abriss der Parkpalette, der seit Dienstag in vollem Gange ist, die Hälfte der 1076 Stellplätze weg. Die Parkautomaten funktionieren nicht, wie geplant. Sie müssen erst noch auf Euro umgerüstet werden. Verärgerte Kunden kämpfen um die wenigen Parkplätze.

Parkplatz-Chaos: Euro ist Schuld

Donnerstag, 20. Januar 2011

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Schenefelder Tageblatt und der Autorin, Frau Katy Krause

19. Januar 2011 | von Katy Krause

SCHENEFELD. Die Inflation, die Wirtschaftskrise und nun auch noch das Parkplatz-Chaos am “Stadtzentrum” – der Euro soll an allem Schuld sein. In der Schenefelder Misere ist die Währungsumstellung laut Bauherren dafür verantwortlich, dass sich die Schranken zu den Parkplätzen nicht senken – und damit ist Dauerparkern Tür und Tor geöffnet.

Pilotprojekt wurde abgeschmettert

Dienstag, 28. Dezember 2010

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Schenefelder Tageblatts und der Autorin

27. Dezember 2010 | 00:20 Uhr | von Katy Krause

SCHENEFELD. Die Eltern liefen gegen die Pläne Sturm, die CDU sprach von unverantwortlichen Experimenten – jetzt schiebt die Pinneberger Kreisverwaltung einen endgültigen Riegel vor die Diskussion. In einem Schreiben an die Bürgermeisterin bezieht der übergeordnete Fachdienst für Straßenbau und Verkehrssicherheit Stellung – und die ist vernichtend.

Klatsche für Radverkehrskonzept von SPD und F.D.P.

Dienstag, 30. November 2010

Kreis lehnt erwartungsgemäß die geplante gefährliche Verkehrsführung für radfahrende Schulkinder am Straßenzug Bäckerstraße / Mühlendamm ab

Alle wussten es: die Gutachter des Planungsbüros URBANUS aus Lübeck, die Eltern der Schulkinder, die Kommunalpolitiker von CDU und OfS, schlicht alle rational denkenden Menschen. Nur die ideologisch stramm ausgerichteten Mitglieder der SPD und die Stimmenbeschaffungspartei für die SPD, die F.D.P., wollten es nicht wahrhaben.

Sie wollten doch allen Ernstes die Radfahrer – und somit auch die Schulkinder – auf dem Mühlendamm und in der Bäckerstraße vom sicheren Radweg auf einen Schutzstreifen auf der Straße schicken und diese in der Bäckerstraße verpflichten, sich auf der Straße vor den Kfz auf eine Aufstellfläche zu begeben. Ein wahrhaft gefährliches Experiment.