Archiv für die Kategorie „Stadtentwicklung & Umwelt“

Dialog oder Konfrontation?

Donnerstag, 2. Februar 2012

In der Schenefelder Ratsversammlung am 26.01.2012 äußerte Tobias Löffler seine Bedenken bezüglich des Anliegens und der Vorgehensweise der Bürgerinitiative „Wohnqualität im Grünen“. Alle Interessierten, die der Ratsversammlung nicht beiwohnen konnten, haben im Folgenden die Möglichkeit, sein Redemanuskript nachzulesen. Für diejenigen, die mehr über die Hintergründe wissen möchten, hat Tobias Löffler an einigen Stellen im Text vertiefende Kommentare in Kursivschrift eingefügt.

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
sehr geehrte Frau Bürgervorsteherin,
verehrte Ratsmitglieder,
meine Damen und Herren.

Gewinn für die Demokratie

Samstag, 28. Januar 2012

In den Augen von MdR Hans-Detlef Engel war die Ratsversammlung vom 26. Januar ein Gewinn für die Demokratie. Der Aufstellungsbeschluss für den Flächennutzungsplan wurde einstimmig gefasst und der öffentliche Austausch von Argumenten ist besser als deren Unterbindung.

Ganz anders als zum Beispiel das Schenefelder Tageblatt bewerte ich die gerade abgelaufene Ratsversammlung und ganz besonders die vorgeschaltete Bürgerfragestunde als äußerst positiv.

Natürlich ist es unschön, wenn bei den Zuspitzungen von Argumenten dem einen oder anderen Diskutanten nicht ganz so ausgefeilte Worte einfallen und besonders das Publikum versucht, lautstark einzugreifen.

Initiative scheitert vor Gericht

Freitag, 27. Januar 2012

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Schenefelder Tageblatts und der Autorin Katy Krause

SCHENEFELD. Der Krimi ums Schenefelder Bürgerbegehren ist entschieden: Das Verwaltungsgericht in Schleswig sieht keine Notwendigkeit einzuschreiten und ließ die geplante Abstimmung über den Flächennutzungsplan in der gestrigen Ratsversammlung zu.

Die Politik atmete auf, im Rathaus machte sich Erleichterung breit. Trotz der Niederlage war aber auch bei den Mitgliedern der Bürgerinitiative (BI) “Wohnqualität im Grünen” von Resignation keine Spur. “Diese Schlacht ist verloren gegangen, aber der Krieg nicht. Wir haben die Pflicht, im Sinne der 2538 Menschen, die unser Bürgerbegehren unterschrieben haben, alles auszureizen”, erklärte BI-Mitglied Heinz Grabert, der für den Erhalt der Landschaftsschutzflächen kämpft.

Respekt!?

Mittwoch, 25. Januar 2012

MdR Frank Lange kommentiert den jüngsten “Wirbel” um die Neuaufstellung des Schenefelder Flächennutzungsplans.

Die Fragestellung für den von der BI gewünschten Bürgerentscheid lautet: “Stimmen Sie dem Ziel des Bürgerentscheids zu, dass der Landschaftsplan der Stadt Schenefeld nicht geändert, sondern nur um die zwischenzeitlich eingetretenen rechtlichen Korrekturen ergänzt wird?”

Einer eventuellen Bürgerbefragung bzw. einem Bürgerentscheid sehe ich mit Spannung und Interesse entgegen. Die Mehrheit der Schenefelder Bürgerinnen und Bürger – und das ist schwerlich deckungsgleich mit der eingebildeten Mehrheit eines Herrn Grabert, der seine Stadtrandidylle allem Anschein nach weiterhin von allem und jedem unbehelligt genießen will – wird ihren Willen dann erklären.

Kleinkrieg ums Bürgerbegehren

Mittwoch, 25. Januar 2012

Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Schenefelder Tageblatts und der Autorin Katy Krause

SCHENEFELD. Am Wochenende schwammen die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) noch auf ihrer Erfolgswelle, gestern folgte die Ernüchterung. Sowohl die Verwaltungschefin als auch die Politik zeigen sich von den 2538 gesammelten Unterschriften relativ unbeeindruckt. Fraktionsübergreifend war man sich gestern einig, den Punkt “Neuaufstellung des Flächennutzungsplans” nicht von der Tagesordnung der morgigen Ratssitzung zu nehmen. Trotz des eingeleiteten Bürgerbegehrens zum Erhalt von Schenefelds Grünflächen (wir berichteten) soll über den Flächennutzungsplan inklusive der Prüfflächen im Landschaftsschutzgebiet abgestimmt werden.

Entwicklungspotential der Stadt Schenefeld erhalten

Donnerstag, 19. Januar 2012

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Schenefeld, MdR Hans-Jürgen Rüpcke, führt aus, warum es wichtig ist, das Entwicklungspotential unserer Stadt zu erhalten und beleuchtet auch die wahren Motive einiger privilegierter Schenefelder Bürger gegen die Aktualisierung unseres Flächennutzungsplans.

Die gesamte aktuelle Diskussion über den Flächennutzungsplan wird in Schenefeld sehr stark überschattet von den Wünschen einer geringen Anzahl von Bewohnern, die mit allen Mitteln versuchen, Ihre privilegierte Ortsrandlage zu verteidigen.

Die vorgebrachten Argumente verunsichern leider Teile der Schenefelder Bevölkerung. Es ist das unausgesprochene Ziel dieser Ortsrandbewohner, vor Ihrer Haustür Veränderungen zu verhindern. Eine Nachverdichtung im Schenefelder Stadtgebiet sehen diese Herrschaften hingegen als völlig unproblematisch an.

Vom Einkaufszentrum zur Wärmehalle für Kaffeetrinker?

Dienstag, 13. Dezember 2011

Eine Entwicklung, die unschwer vorherzusagen war – die CDU bedauert außerordentlich, dass sich ihre Bedenken gegen die Form der Erweiterung des Schenefelder Stadtzentrums als richtig herausgestellt haben.

Bei Besuchen des Stadtzentrums Schenefeld ist nicht mehr zu übersehen, dass die von der CDU vorhergesagte Entwicklung bereits in vollem Gange ist. In vielen Geschäften herrscht gähnende Leere, weil potentielle Käufer wegen der unglaublich schlechten Parkplatzsituation ihre geliebten Blechkarrossen in andere, besser erreichbare Richtungen lenken. Auf dem Marktplatz und bei der Gastronomie hingegen sitzen täglich die gleichen Leute, um für kleines Geld lange schnacken zu können.

Wer soll das bezahlen?

Donnerstag, 29. September 2011

MdR Karl-Heinz Müller stellt klar, worum es der CDU-Fraktion beim Nachdenken über die Lösung der Probleme der Fünf-Finger-Kreuzung geht.

“Wer soll das bezahlen?” fragt Herr Pfitzner und “Wo liegt der Handlungsdruck?” fragt Herr Jürgen Dose.

Es gibt keinen Handlungsdruck und die motorisierten Verkehrsteilnehmer werden auch nicht bevorzugt. Wir von der CDU-Fraktion wollen von Fachleuten wissen, ob es machbare Möglichkeiten gibt, die Fünf-Finger-Kreuzung so umzugestalten, dass der Schülerverkehr, der sonstige Fußgängerverkehr, der MIV und auch der ÖPNV die Kreuzung sicherer und gefahrloser als bisher passieren kann.

Die alte Post ist voller Rost

Mittwoch, 10. August 2011

MdR Hans-Detlef Engel hat eine klare Meinung zum potentiellen Erwerb des alten Postgebäudes im Heisterweg.

“Die alte Post ist voller Rost“ – diese Überschrift ist mir eingefallen, nachdem ich Gelegenheit hatte, das ehemalige Postamt gegenüber vom Rathaus von innen und außen näher in Augenschein zu nehmen. Denn vor kurzem gab es einen Besichtigungstermin für Politik und Verwaltung, weil das Gebäude und das dazugehörige Grundstück verkauft werden sollen. Nachfolgend meine ganz persönlichen Erkenntnisse.

Das Gebäude – es wurde in den 70er Jahren errichtet – hat alle diejenigen Mängel, die eine baldige Nutzung für die Stadt ohne erhebliche Investitionen unmöglich machen.

„Bürgerwiese? Nein danke.“ oder: Wo waren die Herren Pfitzner und Hahn, als die Bürgerwiese beraten und beschlossen wurde?

Freitag, 15. April 2011

Seit einigen Wochen stehen die Herren Pfitzner und Hahn mit Ständen auf dem Wochenmarkt und im Stadtzentrum, um Unterschriften gegen die beschlossene Bürgerwiese zu sammeln. Sie verwechseln vielfach Fakten und Fiktion. Ihre wahren Motive bleiben im Dunkeln.

Die Idee, die Wiese an der Straße Achter de Weiden in eine Bürgerwiese umzuwandeln, ist bereits einige Jahre alt. Sie ist eine sehr gute Alternative zu einem Sportplatz, der eingezäunt und abgeschlossen nur von Fußballspielern betreten werden dürfte. Einen solch abgeschirmten Sportplatz konnten wir uns für dieses dicht bebaute Gebiet nicht vorstellen.