Die offene Fraktionssitzung der CDU zum Thema Bürgerwiese war ein großer Erfolg. Obwohl zeitweise heftig und kontrovers diskutiert wurde, folgten am Ende alle Beteiligten der Einsicht des Jugendbeirates: eine Bürgerwiese in unmittelbarer Nähe zum Schulzentrum wäre nicht nur für die Schüler ein großer Gewinn.
Eine diskussionsfreudige Gruppe von Schenefelder Bürgerinnen und Bürgern war der Einladung der CDU gefolgt, am Montag, den 10. Mai 2010 um 19 Uhr im Gemeinschaftsraum des Rathauses an der offenen Fraktionssitzung teilzunehmen. Hauptthema war das Entwicklungskonzept für eine Bürgerwiese in Schenefeld.
An der Straße Achter de Weiden, gegenüber der Hauptschule und direkt angrenzend an einen Spielplatz, gibt es eine unbebaute Wiese. Diese grüne, freie Fläche, die fußläufig vom Stadtzentrum zu erreichen ist, in unmittelbarer Nähe zu unserem Schulzentrums und am Rand des dicht bebauten Wohngebiets Achter de Weiden liegt, soll allen Bürgern offen stehen. So wurde die Idee eines Stadtparks bzw. einer Bürgerwiese geboren.
Der Landschaftsarchitekt und Dipl.-Ing. Dirk Matzen stellte das Entwicklungskonzept für eine freie, grüne Fläche mit viel Platz zum Spielen für Kinder, Wegen zum Spazierengehen, Bänken zum Ausruhen, einem Grillplatz für alle und einem Bolzplatz zum Austoben vor.
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Der sympathische Dirk Matzen stellte die Ideen zur Bürgerwiese vor
und beantwortete kompetent jede Frage dazu
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Zu Beginn einer Konzepterstellung konnte natürlich keine Kostenkalkulation vorgelegt werden, aber Matzen führte aus, dass der Kostenrahmen in Abhängigkeit vom Ausbauniveau zwischen 50.000 und 200.000 Euro liegen könnte. Es haben auch bereits potentielle Sponsoren Interesse bekundet, die Herstellung der Bürgerwiese finanziell zu unterstützen. Für die CDU war es wichtig, dass die Bürgerwiese über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren hergestellt werden soll. Es geht nicht darum, einen Luxus-Stadtpark zu schaffen und schon gar nicht innerhalb kürzester Zeit.
Entwicklungskonzept für die Schenefelder Bürgerwiese
Klicken Sie auf den Entwurf, um ihn vergrößert und um 90° gedreht zu sehen.
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Kritisch wurde aus den Reihen der Gäste angemerkt, dass die laufenden Kosten einer Bürgerwiese zu berücksichtigen seien. Projekte auf diese Kosten hin zu überprüfen ist jedoch ständige Übung im Finanzausschuss. Auch wurde die Notwendigkeit einer Bürgerwiese sehr kritisch hinterfragt.
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Angeregter Gedankenaustausch über das Entwicklungskonzept Bürgerwiese
Der Jugendbeirat führte aus, dass die Bürgerwiese durch ihre unmittelbare Nähe zum Schulzentrum für die Schüler besonders attraktiv sei. Insbesondere das Konzept einer gemähten, 5.000 qm großen, freien Grasfläche fand beim Jugendbeirat Anklang. Die Jugendlichen würden viele kreative Ideen haben, diese Fläche zu nutzen. Vom Jenischpark in Othmarschen ist seit vielen Jahren bekannt, wie gut freie Flächen in einem Stadtpark von jung und alt angenommen werden.
Frank Böhrens, Geschäftsführer von Blau-Weiß 96, unterstützt die Idee der Bürgerwiese und wies darauf hin, dass ein moderner Trimmpfad das Projekt abrunden könnte. Natürlich stehe für Blau-Weiß 96 weiterhin der Wunsch nach einem zusätzlichen Sportplatz mit Wettkampfmaßen ganz oben auf der Agenda. Die CDU unterstützt diesen Wunsch und wird ihre Suche nach einem geeigneten Gelände für diesen Sportplatz weiter vorantreiben.
Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass die Entwicklung eines Bürgerwiesenkonzepts unter frühzeitiger Einbeziehung der Schenefelderinnen und Schenefelder der richtige Weg sei. Die bürgeroffene Fraktionssitzung war der erste Schritt dazu.
Hans-Jürgen Rüpcke
Fraktionsvorsitzender
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Weitere Berichterstattung zur Bürgerwiese im Schenefelder Tageblatt.
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Schlagworte: Bolzplatz, Bürgerwiese, Dirk Matzen, Jugendbeirat














